Trinken - Wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden
Wieviel sollte man trinken?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene insgesamt 35 ml Wasser pro Tag pro Kilogramm Körpergewicht.
Das entspricht |
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bei 60 kg Körpergewicht 2,1 Liter |
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bei 70 kg Körpergewicht 2,45 Liter |
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bei 80 kg Körpergewicht 2,8 Liter |
Menschen ab 65 Jahren benötigen etwas weniger (30 ml).
Die erforderliche Flüssigkeitszufuhr bei Kindern hängt vom Alter, Körpergewicht, Geschlecht, Ernährung, Bewegung und Temperaturen ab. Empfohlen werden täglich mindestens 1,1 Liter - unabhängig vom Durstgefühl.
Bei hohen Temperaturen, einer Diät, Fieber oder Durchfall muss mehr getrunken werden.
Sportler sollten auf eine ausreichende Trinkmenge achten. Ein Flüssigkeitsmangel mindert die Leistungsfähigkeit und kann gesundheitsschädlich sein. Wasser ist das wichtigste Transport- und Kühlmittel für den menschlichen Organismus.
Was sollte man Trinken?
Als Getränke bieten sich Mineralwasser, Trinkwasser, Saftschorlen, Früchte- und Kräutertees an.
Durch Verwendung von Aqua Select Plus® gefiltertem Wasser kann sich der Geschmack von Tees besonders gut entfalten.
Weniger geeignet sind Bier, Wein, Kaffee und schwarzer Tee wegen des Alkohol- bzw. Koffeingehaltes. Alkohol wirkt zwar harntreibend, führt später aber zu einem Flüssigkeitsmangel im Körper. Zuckerreiche Limonaden- und Erfrischungsgetränke sind keine wirklichen Durstlöscher und sollten nur als Genussmittel betrachtet werden.
Auch wenn es nicht so verlockend ist - gerade bei hohen sommerlichen Temperaturen können wir von den Wüstenvölkern lernen und warmen Tee trinken. Kühle Getränke dagegen regen die Wärmeproduktion des Körpers nur an und sorgen für vermehrtes Schwitzen.
Die tägliche Trinkmenge sollte über den Tag verteilt werden. Der Organismus kann keine großen Mengen auf einmal verarbeiten.

Ältere Menschen und das Trinken
Häufig trinken ältere Menschen zu wenig.
Im Alter lässt das Durstempfinden nach und ältere Menschen merken es einfach nicht, wenn der Körper Wasser braucht.
Symptome wie Verstopfung, Schwäche, Schwindel und ein geschwächtes Immunsystem können mögliche Folgen von Flüssigkeitsmangel sein. Eine Austrocknung kann auch die Ursache für Verwirrtheit sein.
Es wird empfohlen, über den Tag verteilt ca. 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von geeigneten Getränken und die restliche Menge über das Essen (Milchprodukte, Gemüse, Salate, Obst, Suppen…) aufzunehmen. Zwischen verschiedenen Heiß- und Kaltgetränken sollte abgewechselt werden. Auf geeignete „Lieblingsgetränke“ sollte Rücksicht genommen werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat für Senioreneinrichtungen und ambulante Pflegedienste Eckpunkte zur praktischen Umsetzung erstellt, um eine Hilfestellung zu geben.
Für allein Lebende kann das Transportieren und die Beschaffung von schweren Getränken ein Problem darstellen. Bringdienste und Nachbarn im Rahmen der Nachbarschaftshilfe könnten in diesem Fall helfen.
Pflegebedürftige sind manchmal nicht in der Lage, ein in der Nähe stehendes Getränk zu erreichen. Im Familienverband kann die ganze Familie mithelfen, dass richtige Trinkverhalten zu kontrollieren.
Bei der Versorgung im Heim und in der Altenpflege ist es schwieriger. Dort haben die Mitarbeiter eine besondere Verantwortung.
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